Mysteriöser Geldfund in Hundehütte bringt Politiker-Paar in Bedrängnis

24.000 Euro waren am 18. August im Zuge von Arbeiten auf dem Bauernhof des Paares in Capalbio in der Toskana in einer Hundehütte aufgetaucht. Eine Lawine an Beleidigungen, Drohungen und Falschbehauptungen erreichte die beiden.

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Symbolfoto.
© hanchi25/Pixabay

Rom – Ein ungeklärter Geldfund in einer verlassenen Hundehütte hat einem italienischen Politiker-Paar Kritik in den sozialen Medien bis hin zu Rücktrittsforderungen eingebracht. Die 24.000 Euro waren am 18. August im Zuge von Arbeiten auf dem Bauernhof des Paares in Capalbio in der Toskana in dem Verschlag aufgetaucht, berichtete die Zeitung "Corriere della Sera" in ihrer Donnerstagsausgabe.

Die Senatorin Monica Cirinnà und der Bürgermeister der zu Rom gehörenden Gemeinde Fiumicino, Esterino Montino, fuhren sofort aus der Hauptstadt zurück auf das Gut, nachdem ihr Sohn sie über den Fund informiert hatte, wie Montino auf Facebook schrieb. Im "Corriere della Sera" berichtete das Paar, die Hundehütte vor Jahren für eine Hündin gebaut zu haben, die Welpen zur Welt brachte. Sie stehe nahe einer asphaltierten Straße und sei vom Haus aus nicht zu sehen.

Das Paar baute den Unterschlupf eigenen Angaben zufolge, weil die eigenen Vierbeiner eifersüchtig gewesen seien. Der Verdacht steht nun im Raum, Kriminelle hätten dort das Geld möglicherweise deponiert.

Montino berichtete weiter, dass sein Sohn nach dem Fund die Polizei verständigt habe, das Geld dort abgegeben und ein Fallbericht angefertigt wurde. "Das Unglaubliche ist das, was danach passierte", schrieb er online weiter. Eine Lawine an Beleidigungen, Drohungen und Falschbehauptungen hätten ihn und seine Frau erreicht. Das Paar will wenn nötig mit einem Anwalt dagegen vorgehen. (dpa)


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