Beratung nach Betretungsverbot ab 1. September Pflicht

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Nach Gewalt im häuslichen Bereich müssen die Täter ab 1. September an einem Präventionsgespräch teilnehmen.
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Innsbruck – Gewalttäter, die nach häuslichen Übergriffen mit einem Betretungsverbot belegt werden, müssen ab 1. September an einer Präventionsberatung teilnehmen. In Tirol ist der Psychosoziale Pflegedienst für die Beratung zuständig. Nach der Verhängung des Betretungsverbotes durch die Polizei haben die Betroffenen fünf Tage Zeit, um sich beim Pflegedienst zu melden. Weiters müssen sie innerhalb von 14 Tagen die sechsstündige Beratung absolvieren. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, riskiert eine Verwaltungsstrafe. Die neuen Richtlinien waren am Donnerstag auch Thema eines Arbeitsgesprächs in der Landespolizeidirektion, an dem auch Karl-Heinz Alber, Obmann des Psychosozialen Pflegedienstes, Andrea Laske vom Gewaltschutzzentrum und Theresa Auer von der Gewaltpräventionsstelle des Landes teilnahmen. (TT)


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