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Gut zu essen: Allerlei Wissenswertes rund um die Stanzer Zwetschke

Die Zwetschken-Saison hat begonnen. Ganz besondere Früchte werden in Stanz, Grins und Pians geerntet. Was die Stanzer Zwetschken so besonders macht und warum man nie von einem Zwetschken-Kern sprechen darf, hat uns Stefan Nothdurfter verraten.

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Seit Freitag werden die frisch geernteten Stanzer Zwetschken verkauft.
© privat

Von Monika Schramm

Innsbruck – "Süß, mit einer feinen Säure sollen sie sein, dann schmecken die Stanzer Zwetschken perfekt", sagt Stefan Nothdurfter, Obmann der Genussregion Stanzer Zwetschke. Ab Freitag, 27. August, startet der diesjährige Verkauf der außergewöhnlichen Köstlichkeiten.

🌳 Wann ist Zwetschken-Erntezeit?

Genau jetzt, mit Ende August, beginnt die Ernte der Stanzer Zwetschken und dauert bis etwa Ende September. Am gestrigen Freitag, 27. August, hat der Verkauf begonnen. Die Tiroler Zwetschken sind ungefähr zwei Wochen früher dran.

🌳 Was ist das Besondere an den Stanzer Zwetschken?

"Unsere Zwetschken wachsen auf über 1000 Höhenmetern. Kein Obstanbaugebiet in Europa liegt höher", sagt Stefan Nothdurfter. Die Stanzer Zwetschke wird oberhalb von Landeck in Stanz, Grins und Pians angebaut, und das nachweislich schon seit dem 16. Jahrhundert. Dort oben bekommen die Früchte mehr Sonnenstunden ab und die schmeckt man auch. Übrigens wurden die Zwetschken schon Ende des 19. Jahrhunderts zu kleinen Export-Schlagern. "Mit dem Bau der Eisenbahn wurden die Zwetschken bis nach München gebracht", erzählt Nothdurfter.


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