Plus

Corona-Monitoring in Tirol: Abwasser als Baustein im Kampf gegen die Pandemie

Mit Abwasser-Monitoring kann man Corona-Infizierte nachweisen. Auf den Spuren eines Vorzeigeprojekts von Land und Gerichtsmedizin.

  • Artikel
  • Diskussion (1)
1) Vom vorgereinigten Abwasser wird ein Teil ausgeleitet. 2) Das Probenentnahmegerät sammelt das Wasser über 24 h. Benedikt Mair leert um und bringt den Kübel ins Labor. 3) Leiterin Barbara Kessel untersucht generelle Werte. 4) Ein Bote bringt die Proben nach Innsbruck. 5) Sandra Haslacher unterzieht sie einem PCR-Test.
© Böhm

Von Alexandra Plank

Innsbruck – Herbert Oberacher hat seinen Urlaub unterbrochen, um uns zu erklären, wie das Abwasser-Monitoring in Tirol funktioniert. Er leitet das forensisch-toxikologische Forschungslabor an der Innsbrucker Gerichtsmedizin und ist das wissenschaftliche Hirn des Vorzeigeprojektes. Ziemlich genau vor einem Jahr, am 24. August 2020, wurde das Monitoring erstmals flächendeckend in Tirol durchgeführt. Nun werden im Zentralraum Innsbruck fünfmal die Woche, in Innsbruck täglich und sonst zweimal die Woche Abwasserproben auf Corona untersucht. Somit wird für rund 98 % aller Personen in Tirol zweimal pro Woche der Covid-19-Status ermittelt.


Kommentieren


Schlagworte