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Ein „Wettkampf“ im Gebirge auf dem Rücken der Retter

Trotz der zuletzt unwirtlichen Witterungsverhältnisse haben sich Bergsportler ins Gebirge gewagt – und mussten prompt gerettet werden.

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Bei dem Einsatz in Vals herrschten bereits winterliche Verhältnisse.
© Zoom.Tirol

Von Nikolaus Paumgartten

Vals, Kühtai, Innsbruck – Nebel und starker Schneefall haben am Samstagabend einen 37-jährigen Tschechen und seinen Begleiter im Bereich des Fußsteines im Gemeindegebiet von Vals auf rund 3100 Metern Seehöhe überrascht. Wie berichtet, mussten die beiden in einem Not-Biwak übernachten, weil aufgrund des Schlechtwetters eine Hubschrauberbergung zunächst nicht möglich war. Diese konnte erst am Sonntag gegen 15.30 Uhr durch den Polizeihubschrauber durchgeführt werden.

Winterliche Verhältnisse auch in Kühtai.
© zeitungsfoto.at

Ebenfalls gefordert waren die Einsatzkräfte am Sonntag in Kühtai. Dort setzten gegen 12.45 Uhr zwei Deutsche (19, 24) einen Notruf ab, nachdem sie im Panorama-Klettersteig nicht mehr weiterkamen. Die beiden wurden von der Bergrettung Oetz aus der Wand geholt. Ebenfalls aus einem Klettersteig musste am Samstag in Hippach ein Deutscher (37) gerettet werden. Der Mann hatte sich am Fuß verletzt und musste bei Regen abgeseilt werden.


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