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Pesto, aber pronto! So macht's ein echter Italiener

Basilikum-Pestos aus dem Supermarkt weichen oft vom Genueser Originalrezept ab. Häufig enthalten sie mindere Zutaten. Piero verrät, wie es ein echter Italiener macht.

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Pesto, leicht gemacht: Zu Beginn werden die trockenen Zutaten in den Mixer gegeben.
© Rita Falk/TT

Von Rosa Karbon

Innsbruck – Frisches Basilikum, natives Olivenöl, Parmesan, Pecorino, Pinienkerne, Knoblauch und Salz. Sieben einfache Zutaten, die in ein echtes „Pesto Genovese“ gehören. „Finito. Buon appetito“, wünscht Piero Santoro – der heute am Wiltener Platzl in Innsbruck sein neues Restaurant „Le Murge“ eröffnet – zum italienischen Klassiker. Zwar wäre ein Pesto schnell selbst gemacht, der Griff ins Supermarktregal ist dennoch einfacher.

Piero Santoro hat sein Rezept für „Pesto Genovese“ verraten.
© TT, Rita Falk

Eine Angewohnheit, die nicht ganz unproblematisch ist. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat verschiedenste Basilikum-Pestos getestet. Bei den Ergebnissen könnte so manchem der Appetit vergehen. Mindere Zutaten und Pestizidrückstände waren bei den 13 getesteten Pestos keine Seltenheit. „Keines der getesteten Produkte enthielt so hohe Mengen an Pestiziden, dass davon eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr ausgeht“, sagt Teresa Bauer vom VKI. Weniger der Gehalt, mehr die Anzahl an Pestiziden sei dabei problematisch.


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