Königspinguin-Familie im Tiergarten Schönbrunn bekam Nachwuchs

Am 26. Juli schlüpfte ein Königspinguin-Küken im Tiergarten Schönbrunn. Bisher hat sich der Baby-Pinguin bei seinen Eltern versteckt, mittlerweile ist er schon über 20 Zentimeter groß. Von Freitag bis Sonntag finden Artenschutztage im Tiergarten Schönbrunn statt.

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Der Tiergarten Schönbrunn freut sich über Nachwuchs bei den Königspinguinen. Geschlüpft ist das Kleine bereits am 26. Juli. Mittlerweile ist das Jungtier schon über 20 Zentimeter groß.
© APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN/DANIEL ZUPANC

Wien – Abermals kann sich der Tiergarten Schönbrunn über Nachwuchs freuen: Am 26. Juli ist ein Baby-Königspinguin geschlüpft. Bis jetzt hielt sich das Kleine in der weichen Bauchfalte seiner Eltern gut versteckt. "Königspinguine brüten ihr Ei stehend in einer Bauchfalte aus. Hier halten sie auch das Küken in den ersten Wochen warm. Mittlerweile ist das Jungtier aber schon über 20 Zentimeter groß", so Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck.

Küken wird von beiden Elternteilen aufgezogen

Die Aufzucht übernehmen bei den Königspinguinen beide Elternteile. Abwechselnd füttern sie das Kleine mit vorverdautem Fisch-Brei. Die Pinguine im Zoo sind wichtige Botschafter für ihre Artgenossen in freier Wildbahn, denen Klimawandel und Umweltverschmutzung zu schaffen machen.

📽️ Video | Das neue Königspinguin-Küken in Schönbrunn

Artenschutztage im Tiergarten Schönbrunn

Was der Tiergarten Schönbrunn für den Schutz bedrohter Arten macht und wie jeder Besucher einen Beitrag leisten kann, erfährt man bei den Artenschutztagen, die von Freitag bis Sonntag stattfinden. Dabei stellen 21 Natur- und Artenschutzorganisationen ihre Arbeit vor. Das Programm richtet sich vor allem an Familien, "denn Kinder sind die Artenschützer von morgen", wie es in der Aussendung hieß.

Beim Stand der österreichischen Bundesgärten steht der Artenwunsch im Pflanzenreich im Mittelpunkt. Dort lernt man beispielsweise das Alter von Bäumen zu bestimmen. Bei der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) können Postkarten mit Motiven geschützter Tiere bemalt werden. Über Meeresschutz und das Problem von Plastikmüll in Gewässern klärt der Verein Oceanblue auf. Mit der Österreichischen Vogelwarte kann man unter anderem auf Tierspurensuche gehen. Sogar das Essen von Zwetschkenknödeln oder einem Kürbisgulasch soll Panda, Eisbär und Co. zugutekommen: Die Restaurants der Tiergarten-Gastronomie bieten je ein Gericht an, dessen gesamter Erlös den Artenschutzprojekten des Tiergartens zukommt. (APA)


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