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Problemwölfe vor Entnahme: Kommission berät, vier Tiere im Visier

Die Expertenkommission des Landes zu den großen Beutegreifern dürfte sich in den nächsten Tagen mit vier Problemwölfen beschäftigen. Möglicherweise dürfte die Landesregierung bereits Ende nächste Woche die Verordnung zur Entnahme veranlassen.

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Wolf und Bär haben in Tirol heuer bereits mehr als 200 Tiere auf den Almen bzw. Weiden gerissen.
© dpa/Steffen

Von Peter Nindler

Ellbögen, Innsbruck – Bei den heurigen Sommergesprächen des ÖVP-Bauernbunds rückte ein Thema in den Vordergrund: die Risse durch die großen Beutegreifer Wolf und Bär. So auch am Montag in Ellbögen. Die Bauern drängen die Politik zum Handeln, Bauernbundchef und Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (VP) wies jedoch auf die strikten rechtlichen Rahmenbedingungen hin. „Mit der Änderung des Almschutz- und des Jagdgesetzes schöpft Tirol jetzt aber den gesetzlichen Rahmen voll aus.“ Wie Geisler gegenüber der TT bestätigt, wird sich das unabhängige Fachkuratorium mit fünf Experten in den nächsten Tagen mit zumindest vier „Problem-Wölfen“ beschäftigen.


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