Auch wegen Brexit: Britische Pubs bangen ums Bier

Wenige Lastwagenfahrer bedeuten wenig Bier. Brexit verschärft den Fahrermangel, wodurch nun einige britische Pubs um das Braugetränk bangen.

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Das Bier könnte in manchen britischen Pubs knapp werden. Das ist auch auf den Brexit rückzuführen.
© Jacob King/POOL/AFP

London – Auch wegen des Brexit fehlen in Großbritannien etliche Lastwagenfahrer - das hat nun auch Folgen für Pubs: In einigen Lokalen wird das Bier knapp. Es gebe in manchen Filialen Lieferprobleme bei den bestimmten Marken, teilte die Pub-Kette JD Wetherspoon am Mittwoch mit. Das Unternehmen entschuldigte sich bei seinen Kunden und versicherte, dass gemeinsam mit den Brauereien alles unternommen werde, um das Problem zu lösen.

Nach Angaben des Logistikverbands Road Haulage Association fehlen etwa 100.000 Fahrer. Ein wichtiger Grund dafür ist der Brexit: Viele Fahrer aus Europa haben das Land verlassen, und neue kommen kaum hinzu, weil nun komplizierte und teure Visa-Verfahren notwendig sind. Wetherspoon-Chef Tim Martin war ein lautstarker Brexit-Befürworter. Zuletzt hatte er aber ein liberaleres Einwanderungssystem angemahnt.

Wegen des Fahrermangels gab es zuletzt auch Nachschubprobleme bei den Fast-Food-Ketten McDonald's, Nando's und KFC. In Supermärkten gibt es immer wieder leere Regale. Die Logistikbranche fordert unbürokratische Visa für europäische Fahrer sowie eine bessere Subventionierung von Fahrprüfungen. (APA/dpa)


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