Eine Woche, in der die Demokratie in Imst richtig auflebt

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Johanna Heumader-Schweigl von „Miteinand“ vermittelt demokratische Werte auch kindgerecht über „Das kleine Wir“.
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Von Thomas Parth

Imst – Die Imster Demokratiewoche hat mittlerweile Schule gemacht. Immerhin neun weitere Gemeinden haben sich der Aktion angeschlossen und tragen das Überthema „Demokratie“ in die Bevölkerung.

Für Bürgermeister Stefan Weirather, Familienreferentin GR Brigitte Flür und Jugendreferent GR Thomas Greuter steht die politische Motivation außer Frage, warum es nötig ist, die Demokratie mit Leben zu füllen. Greuter formuliert: „Es geht dabei nicht um einen einmaligen Auftakt, sondern darum, dass wir alle dranbleiben, Demokratie zu vermitteln.“ Vom internationalen Tag der Demokratie bis zum Autofreien Tag, also von Mittwoch, 15. September, bis Mittwoch, 22. September, wird auch das neue Leitbild der Stadt Imst vermittelt. „Im ersten Jahr unserer Demokratiewoche 1999 haben wir noch über ein Leitbild gesprochen und wie lässig und wichtig es wäre, einen solchen Text zu haben“, erinnert sich Philipp Scheiring vom Jugendzentrum Imst (JZI). Heute, nach mehreren Workshops und einer Demokratiewerkstatt, liegt das Leitbild nun als Broschüre vor. „Wie wollen wir bei uns in Achtsamkeit und Respekt zusammenleben?“, stellt Kirsten Mayr vom Integrationsbüro in den Raum. Organisatorin Johanna Heumader-Schweigl vom Projekt Miteinand ist sich sicher, dass sowohl das Leitbild der Stadt als auch die Demokratiewoche weitere Kreise ziehen wird. BM Weirather will die Grundpfeiler in den Köpfen verankern: „Wir tragen Demokratie von innen nach außen.“ Dazu werde es auf Bereichsleiterebene im Stadtamt ein Seminar geben.

„Zur Umsetzung des Leitbilds liegt ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss vor“, erinnert GR Flür: „Wir wollen das gute Miteinander stärken. Das reicht von der richtigen Mülltrennung bis zum Babyrucksack, dem jetzt auch das Leitbild beiliegt.“


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