Historisches Kleinod in Wilten wurde liebevoll restauriert

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Freuen sich über die gelungene Kreuzsanierung (v. l.): Pfarrer Johannes Hohenwarter, Gerlinde Fritz, Gerhard Fritz, Klara Lang, IVV-Obmann Hermann Hell und sein Stellvertreter Michael Martys.
© Domanig

Innsbruck – Wenn es um Ruhebänke, Wander- und Spazierwege, aber auch Kulturdenkmäler im gesamten Stadtgebiet geht, beweist der Innsbrucker Verschönerungsverein (IVV) um Obmann Hermann Hell unermüdlichen Einsatz. Jüngstes Ergebnis dieser Bemühungen ist die gelungene Restaurierung des historischen Wegkreuzes in der Franz-Fischer-Straße in Wilten, gegenüber dem Kaiserschützenplatz, die vom IVV organisiert und durch großzügige Spenden von Vereinsmitgliedern ermöglicht wurde. Das auch durch den exponierten Standort stark in Mitleidenschaft gezogene Kleinod war Mitte Oktober 2020 entfernt worden. Experte Peter Kuttler nahm die fachgerechte Restaurierung des Korpus aus Zirbenholz – ausgeführt im so genannten Dreinageltypus – vor, die Firma Huter erneuerte das Kreuz und das Satteldach in Lärchenholz. Die kleine Segnungsfeier am Dienstag war für Johannes Hohenwarter die letzte liturgische Handlung als Pfarrprovisor und Leiter des Seelsorgeraumes Wilten-Wilten-West. Mit 1. September hat er den Seelsorgeraum Aldrans-Ampass-Lans-Sistrans übernommen.

Große Freude über die Restaurierung des Kreuzes, das Hohenwarter als wichtiges Symbol für den Stadtteil bezeichnete, herrscht bei den Besitzern Gerlinde Fritz und Gerhard Fritz. Ihnen zufolge ist der aktuelle Standort bereits der dritte für das ehemalige Wegkreuz, das später bei einem inzwischen abgerissenen Bauernhaus stand. Details zur Geschichte des Kulturdenkmals sind allerdings nicht bekannt. (md)


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