Gruppe saß fest: Nächtlicher Einsatz für die Bergrettung in Matrei

Eine Bergsteigergruppe aus Ungarn konnte in den frühen Morgenstunden unverletzt vom Löbbentörl geborgen werden. Die Gruppe konnte wegen der Dunkelheit und des teils verschneiten und vereisten Steiges nicht mehr selbstständig absteigen.

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Matrei in Osttirol – Erneut musste am Mittwoch in Tirol die Bergrettung ausrücken, weil Bergsteiger nach Einbruch der Dunkelheit bei Schnee und Eis im Gebirge festsaßen. Es war bereits 23 Uhr, als bei der Leitstelle Tirol ein Notruf einging. Mehrere Personen waren im Bereich des Löbbentörls in Matrei in Osttirol in eine alpine Notlage geraten. Ein Hüttenwirt konnte im Anschluss den genauen Standort lokalisieren und den Einsatzkräften mitteilen. Die ungarische Bergsteigergruppe konnte wegen der Dunkelheit und des teils verschneiten und vereisten Steiges nicht mehr absteigen.

Insgesamt zwölf Mitglieder der Bergrettungen Matrei und Virgen stiegen über das Frosnitztal Richtung Löbbentörl auf. Die Gruppe konnte am Donnerstag gegen 3 Uhr von der Gefahrenstelle auf die nächstgelegene Hütte gebracht werden. Alle Alpinisten blieben unverletzt.

Bereits am vergangenen Wochenende waren Tirols Bergretter gefordert, weil Bergsteiger in Vals und Kühtai bei winterlichen Verhältnissen nicht mehr selbständig ins Tal kamen. (TT.com)


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