Sanierung des Lermooser Tunnels startet Mitte September

Von 3. bis 21. November kündigte das Land daher eine Totalsperre an. Der Schwerverkehr soll gesplittet und über Ehrwald und Biberwier umgeleitet werden.

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Lermoos – Im Lermooser Tunnel an der Fernpassstraße (B 179) werden ab Mitte September die betriebs- und sicherheitstechnischen Anlagen saniert. Von 3. bis 21. November kündigte das Land daher eine Totalsperre an. Als Zeitraum für die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen sei der Herbst als verkehrsärmste Zeit gewählt worden, hieß es in einer Aussendung. Der Schwerverkehr soll gesplittet und über Ehrwald und Biberwier umgeleitet werden.

In einer ersten Phase vom 13. September bis 17. September wird der Lermooser Tunnel in den Nachtstunden zwischen 18 und 6 Uhr gesperrt. Ansonsten bleibt der Tunnel bei teils verengter Fahrspur und reduzierter Geschwindigkeit bis zum 4. Oktober weiterhin in beiden Richtungen befahrbar.

Von 4. Oktober bis 30. Oktober wird der Lermooser Tunnel wieder in den Nachtstunden gesperrt. Vom 3. bis zum 21. November ist eine dreiwöchige Totalsperre des Tunnels unumgänglich. In dieser Zeit werden Arbeiten an der Tunnelbelüftung, der Videoanlage, den Notrufeinrichtungen, der Beschallung, Funkanlage sowie an der zentralen Tunnelsteuerung durchgeführt. Bis zum 5. Dezember erfolgt dann wieder eine Nachtsperre. Die Restarbeiten bis Jänner 2022 sollen ohne Sperren erfolgen.

Schwerverkehr soll gesplittet werden

Um die Anrainer nicht mehr als notwendig zu belasten, werde der Lkw-Verkehr während der Tunnelsperren gesplittet, so das Land. Lkw über 7,5 Tonnen, die aus Richtung Nassereith kommen, werden über Biberwier auf die L 391 nach Ehrwald und von dort über die B 187 zurück nach Lermoos und auf die Fernpassstraße umgeleitet. Der aus Richtung Reutte kommende Schwerverkehr wird durch Lermoos über die L 71 nach Biberwier und zurück auf die Fernpassstraße geleitet. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro.

Die anstehende Sanierung, in dessen Rahmen etwa Pannenbuchtbeleuchtung und Ventilatoren erneuert werden, ist eine Vorbereitung für die anstehende Generalsanierung rund um das Jahr 2025. (TT.com)


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