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Verbauung der Schönegger Felder: Haller Anrainer gegen „Flächenfraß“

Bürgerinitiative fordert von der Stadt, auf eine Verbauung im Bereich der Schönegger Felder komplett zu verzichten – und verweist auf bereits über 1000 Unterstützer. BM Posch bekennt sich weiter zum Dialog.

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Ob ein Neubau des Sportplatzes Schönegg nördlich bzw. nordöstlich der bestehenden Anlage kommt, scheint derzeit völlig offen.
© Lebensraum Schönegg

Von Michael Domanig

Hall – Schon mehr als 1000 Bürger hätten sich per Online-Petition sowie über zusätzliche Unterschriftenlisten der Forderung nach einem Erhalt des „Naherholungsgebiets Schönegger Felder“ angeschlossen: Das gibt die Bürgerinitiative (BI) Lebensraum Schönegg bekannt.

Wie mehrfach berichtet, hat die Stadt Hall ausgedehnte Flächen nördlich sowie nordöstlich der bestehenden Sportanlage im Stadtteil erworben. Dort, so die Pläne, sollte der Sportplatz in deutlich erweiterter Form neu errichtet werden. Nach heftigen Widerständen der Anrainer – und wohl auch mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen – wurde das Areal dann aber bewusst aus der zweiten Fortschreibung des Örtlichen Raumordnungskonzepts (ÖROK) herausgenommen. Die Begründung der Stadtführung: Man wolle nochmals alle Optionen, auch eine mögliche Sanierung des alten Sportplatzes, prüfen.


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