Abenteuerlustiger Gruppen-Praktiker: Der Dacia Jogger

Das neue siebensitzige Modell von Dacia trägt den Namen Jogger – Marktstart ist nächstes Jahr.

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Der Lodgy-Nachfolger heißt Jogger.
© Dacia

Von Beatrix Keckeis-Hiller

Paris – Dacia richtet die Modell-Strategie neu aus, mit Schwerpunkt auf das C-Segment. Als Auftakt-Signal fungiert eine Modernisierung des Logos. Konkrete Auswirkung jedoch ist die Erneuerung und Komplettierung der Modellpalette. Bereits erledigt sind Sandero und Sandero Stepway, Duster sowie Logan. Noch taufrisch ist der vollelektrische Spring. Bis 2025 sollen drei weitere Modelle hinzukommen.

Als Erster dieses angekündigten Newcomer-Trios rollt demnächst der neue Jogger an den Start. Diese Typenbezeichnung steht für Dauerlauf-Tauglichkeit bei umfassender Praktikabilität ebenso wie für Abenteuerlust suggerierende Robustheit. Darauf hinweisen soll – analog zum Duster – die Endung „-er“. Plakative Zeichen dafür sind SUV-inspirierte Details wie Kunststoffbeplankung an Radhäusern und Seitenschwellern. Dieser Crossover-Look geht, auf Basis der modularen Sandero-Plattform (siehe Kompakt-Segment), mit einer Bodenfreiheit von 200 Millimetern einher. Dazu kommt eine massive und modulare Dachreling, wie sie der neue Renault Kangoo bereits vorgeführt hat.

Der Jogger übernimmt die Agenden des ausgelaufenen Lodgy, mit seiner Veranlagung zur Siebensitzigkeit (Serie sind fünf Sitzplätze). Diese Möblierung verteilt sich auf 4,547/1,784 (inkl. Außenspiegel)/1,632 Meter Länge/Breite/Höhe und 2,7 Meter Radstand, die Positionierung ist flexibel und variabel. Das heißt: Die beiden Sitze der dritten Reihe sind falt- und komplett ausbaubar (ein Sessel wiegt dreißig Kilo). Die drei Einzelplätze im Fond, ebenfalls faltbar, können längs verschoben werden. Der Fahrersitz ist individuell justierbar, ebenso wie das Lenkrad, das in Höhe und Reichweite verstellbar ist. Die Kofferraummaße reichen bei voller Bestuhlung von 160 bis zu 1819 Litern (Fünfsitzer: ab 708 Liter).

Als Antrieb offeriert Dacia zum Marktstart einen 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 110 PS, gekoppelt an eine manuelle Sechsgang-Schaltung. Diesel gibt’s gar nicht (mehr). Es blieb beim Frontantrieb. Eine Option auf echten oder elektronisch generierten Allradantrieb gibt es aber nicht. Dafür liegt das Startgewicht bei nur wenig mehr als 1200 Kilo.

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Auch wenn vor allem die teils gesetzlich erforderliche technische Aufwertung mit einer Kosten- und damit einer Preisanhebung einhergeht, will Dacia treu auf der Schiene der Leistbarkeit bleiben. Der Marktstart des Benziners erfolgt im Februar 2022, die Österreich-Preise stehen derzeit noch nicht fest. In Frankreich peilt man Preise ab 15.000 Euro an.


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