Prostituierte bedrohte nach Anzeige Polizisten per WhatsApp

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Innsbruck – Eine Rumänin hat sich kürzlich in Innsbruck doppelten Ärger eingehandelt. Jetzt ermittelt die Polizei nicht nur wegen illegaler Prostitution, sondern auch wegen gefährlicher Drohung.

Zunächst ist die Frau in eine „Aktion scharf“ des Strafamtes (Landespolizeidirektion) und des Stadtpolizeikommandos geraten. Ein Beamter gab sich als Freier aus, rief die Rumänin an und vereinbarte einen Termin. Als die Prostituierte ihren Preis nannte, gab sich der vermeintliche Kunde als Polizist zu erkennen – Anzeige. Aus Ärger über die 670-Euro-Strafe griff die Frau erneut zum Handy: Sie teilte dem Polizisten per WhatsApp mit, dass sie ihm „ihre Jungs schicken“ werde. Eine leere Drohung – gekommen ist niemand. Ermittelt wird trotzdem.

Insgesamt ertappten die Beamten bei der Aktion scharf in der Vorwoche sechs Prostituierte. Drei Frauen stammen aus Rumänien und je eine aus Ungarn, Finnland und Brasilien. Bei der Razzia sperrten die Polizisten auch eine Wohnung und ein Hotelzimmer zu, weil diese als Bordelle genutzt worden waren. (tom)


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