Rotkreuz-Katastrophenhelfer übten in Wörgl den Ernstfall

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300 Statisten wirkten mit, damit die Katastrophenhelfer möglichst realistische Szenarien an diversen Einsatzorten vorfanden.Fotos: Rotes Kreuz/Liebl
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Wörgl – Eine der ersten großen Übungen der Rotkreuz-Katastrophenhelfer fand nach pandemiebedingter Pause dieses Wochenende in Wörgl statt. Im Einsatz standen 200 Rotkreuz-Mitarbeiter, Dutzende Mitglieder der umliegenden Feuerwehren, die Grubenwehr Tirol und rund 300 Statisten.

Großaufgebot an Rettungskräften beim Wave: Laut Übungsannahme galt es, 70 verletzte Badegäste zu betreuen.
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Mit sieben Großszenarien wurden die Rettungskräfte am Samstag bis in die Nacht und am Sonntag konfrontiert: Eine Lok, die mit einem Lkw kollidiert, explodierende Gasflaschen bei einem Grillfest, mehrere Verkehrsunfälle und 70 Verletzte nach beißendem Gestank und aufsteigendem Rauch in der Wörgler Wasserwelt Wave. Fast das gesamte Landesrettungskommando trainierte im unlängst geschlossenen Wave mit. „So unterschiedlich die Szenarien erscheinen mögen, bei allen ging es um das richtige Handeln bei Gefahrengutunfällen“, erläutert Martin Dablander, Landesrettungskommandant des Roten Kreuzes Tirol, und zieht zufrieden Bilanz nach der zweitägigen Katastrophenhilfsausbildung. 50 Köche, 230 kg Lebensmittel, 300 m Kabel, 21 Zelte – das sind weitere Zahlen zur Großübung. Zehn Personen des Bezirksrettungskommandos Kufstein haben über ein Dreivierteljahr die Szenarien ausgearbeitet. (TT)


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