Mord in Endingen: Urteil gegen Lucile-Mörder in Deutschland rechtskräftig

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Eine Joggerin war vor viereinhalb Jahren vergewaltigt und ermordet worden.
© APA/dpa/Patrick Seeger

Freiburg – Mehr als viereinhalb Jahre nach dem Mord an einer Joggerin in Endingen am Kaiserstuhl ist das Urteil wegen Mordes in Tateinheit mit besonders schwerer Vergewaltigung rechtskräftig. Keiner der Verfahrensbeteiligten habe innerhalb der Frist Revision eingelegt, teilte das Landgericht Freiburg am Montag mit. In Österreich war der Mann bereits zuvor wegen des Mordes an der Austauschstudentin Lucile K. verurteilt worden.

Der frühere Fernfahrer war in Deutschland bereits rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er im November 2016 Carolin G. in einem Waldstück vergewaltigt und ermordet hatte. Der Bundesgerichtshof entschied allerdings 2018 auf seine Revision hin, dass das Landgericht über die Sicherungsverwahrung erneut urteilen müsse.

Dieses entschied am 25. August wieder, dass für den Täter nach Verbüßung seiner Haftstrafe die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung vorbehalten bleibt. Zuvor war der Mann bereits in Österreich wegen des Mordes an einer französischen Austauschstudentin rechtskräftig verurteilt. Er tötete demnach im Jahr 2014 die Lucile K. in Kufstein in Tirol.

Die Sicherungsverwahrung soll die Bevölkerung vor gefährlichen Straftätern schützen. Diese kommen dann nach Verbüßen ihrer Freiheitsstrafe nicht frei, sondern in eine andere Anstalt oder eine spezielle Abteilung im Gefängnis. Darüber wird in dem Fall zum Ablauf der Strafe entschieden. (APA, AFP)


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