„Start.N": Kitzbühel macht mit Gründerzentrum Platz für Start-ups

Gründer und Jungunternehmer bekommen ein „Sprungbrett“. Die Stadt ist einer der Starthelfer für das Projekt, so wird für das Gründerzentrum der Grund von der Stadt zur Verfügung gestellt und die Stadt übernimmt in den ersten drei Jahren auch die Betriebskosten.

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Kitzbühel.
© Falk

Von Harald Angerer

Kitzbühel – Ein neues Projekt soll in der Stadt Kitzbühel Jungunternehmer und Start-ups fördern. Vor Kurzem wurde der „Verein zur Förderung der Gründerinnen und Gründer im Bezirk Kitzbühel“ geboren. Treibende Kraft dahinter ist die Sparkasse Kitzbühel, sie ist neben dem Regionalmanagement einer der Vereinsgründer.

Am Montagabend wurde das Projekt „Start.N“ dem Kitzbüheler Gemeinderat präsentiert. „In den vergangenen Monaten wurde hier ein sehr gutes Projekt entwickelt“, freut sich Bürgermeister Klaus Winkler (ÖVP). Die Stadt ist einer der Starthelfer für das Projekt, so wird für das Gründerzentrum der Grund von der Stadt zur Verfügung gestellt und die Stadt übernimmt in den ersten drei Jahren auch die Betriebskosten.

Als Standort wurde der Parkplatz vor dem Tennisstadion ausgesucht, hier soll das Gründerzentrum in Form eines Containerdorfes errichtet werden. Insgesamt sind es 50 Container, die entsprechend gestaltet werden und ein zweistöckiges Bauwerk ergeben. In dem Gebäude haben 23 Büros mit Gemeinschafts- und Sanitätsräumen Platz. Die Stadt stellt dem Verein und dem Investor, welcher das Projekt unterstützt, auf fünf Jahre die Fläche zur Verfügung, mit Option auf weitere zwei Jahre.

Ziel ist es, durch günstige Mieten Jungunternehmern und Start-ups eine Möglichkeit zu geben, ins Geschäft zu starten. Die Mietdauer beträgt maximal drei Jahre. „In diesen drei Jahren ist absehbar, ob das Unternehmen eine Zukunft hat“, schildert Sparkassenvorstand Thomas Hechenberger. Wichtig sei, dass es sich dabei nicht um normale Gewerbeflächen handelt, sondern um einen Platz, wo Netzwerke entstehen und die Gründer Hilfe beim Start bekommen.


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