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Chancenreich Österreich - digital, nachhaltig wirtschaften

Die österreichische Bundesregierung legt den Grundstein für einen zukunftsfitten Standort.

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Die Wirtschaft und Arbeitswelt befindet sich in einem großen Wandel – weltweit, in Europa und selbstverständlich auch in Österreich.

Die Corona-Pandemie hat diese Veränderung zusätzlich beschleunigt. Nicht zuletzt deshalb hat die Entwicklung einer langfristigen Strategie für den heimischen Standort an zusätzlicher Relevanz gewonnen.

Bereits seit Mai 2021 arbeitet das BMDW in enger Abstimmung mit Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an der Strategie Chancenreich Österreich – digital, nachhaltig wirtschaften. Im Rahmen des diesjährigen Forum Alpbach wurden vor kurzem erste Zwischenergebnisse der bisherigen Beiträge von 150 Stakeholdern präsentiert und besprochen. Auch auf diesen aufbauend wird die Strategie in den kommenden Monaten finalisiert.

Im Rahmen der Standortstrategie Chancenreich Österreich wurde im September ein Wettbewerb für Studenten sowie junge Wissenschafter gestartet.
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Ideenwettbewerb Standortstrategie

Das BMDW hat Anfang September im Rahmen der Standortstrategie Chancenreich Österreich: digital nachhaltig wirtschaften einen Wettbewerb unter Studentinnen und Studenten sowie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gestartet. Sie sind aufgerufen, innovative Vorschlägen für konkrete wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Verbesserung des Wirtschaftsstandortes Österreich einzubringen. Mehr Informationen zum Ideenwettbewerb Standortstrategie gibt es auf der Homepage des BMDW unter www.bmdw.gv.at.

Am Panel “The Great European Transformation - a digital and sustainable economy” wurde hochkarätig besetzt über die aktuellen Entwicklungen in Europa gesprochen. Ein Fokusbereich über alle Branchen hinweg betrifft dabei den nach wie vor akuten Fachkräftemangel. Wir sind überzeugt: Die besten Köpfe von heute sichern das Wachstum von Morgen. Dabei steht die digitale Ausbildung von der Schule bis zur betrieblichen Weiterbildung im Vordergrund. Angedacht werden auch eine Bildungs- und Qualifikationsoffensive insbesondere in den Bereichen MINT und Frauenförderung. Einen Digitalisierungsschub braucht es auch im Bereich der Spitzentechnologien. Insbesondere der bewusste und nachhaltige Einsatz von künstlicher Intelligenz, Cloud Services und Quantencomputer kann und soll das Produktivitätswachstum bis 2040 verdoppeln.

KI-Strategie für Österreich

Am diesjährigen Europäischen Forum Alpbach wurde passend zum Generalthema „The Great Transformation“ die Artificial Intelligence Mission Austria 2030 mit Zielen und Handlungsfeldern vorgestellt.

Mit der Strategie hat sich die österreichische Bundesregierung ambitionierte Ziele für den Umgang mit KI gesetzt. Im Zentrum stehen dabei drei große Ziele:

• ein am Gemeinwohl orientierter, breiter Einsatz von KI, der in verantwortungsvoller Weise auf Basis von Grund- und Menschenrechten, europäischen Grundwerten und des kommenden europäischen Rechtsrahmens erfolgt

• Österreichs Positionierung als Forschungs- und Innovationsstandort für KI in Schlüsselbereichen und Stärkefeldern

• Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Technologie- und Wirtschaftsstandorts mittels Entwicklung und Einsatzes von KI

Um die besten Ideen und Innovationen in Österreich und Europa zu halten, braucht es zudem ein kapitalmarktorientiertes Ökosystem. Dieses hilft, Finanzflüsse in die produktivsten Sektoren zu kanalisieren und dient darüber hinaus als Schutz vor dem Ausverkauf heimischer wie europäischer Unternehmen an Drittstaaten.

Ein wichtiges Thema ist auch die Erreichung des Ziels der Klimaneutralität bis 2040, wird sich doch bis dahin der Strombedarf mehr als verdoppeln. Großes Potenzial birgt dabei die Nutzung von Wasserstofftechnologie. Der künftige Bedarf lässt sich jedoch alleine aus heimischer Produktion nicht decken. Hier braucht es neben dem Ausbau heimischer Produktionskapazitäten auch gesamteuropäischer Lösungen.

Als Learning aus der Corona-Krise stärken wir neben der Forschung auch die Produktion im Bereich Life Sciences/Gesundheit in Österreich. Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) erarbeitet speziell für diesen Bereich ein sogenanntes Important Project of Common European Interest (IPCEI). Mit diesem Instrument können innovative Projekte unter gelockerten Beihilferegelungen gefördert werden. Weitere Maßnahmen zum Ausbau der Autarkie in diesen Bereichen werden folgen.

160 Millionen für die Digitalisierung Österreichs

Die Verwaltung Österreichs soll noch innovativer, serviceorientierter und bürgernäher gestaltet werden.

Für den Ausbau von e-Government hat die Bundesregierung daher einen mit 160 Millionen Euro dotierten Digitalisierungsfonds eingerichtet.

Jeweils 80 Millionen Euro in den Jahren 2021 und 2022 fließen in eine umfassende digitale Verwaltungsreform, die neben der sogenannte IT-Konsolidierung ressortübergreifende Digitalisierungsprojekte mit Fokus auf den Ausbau der Bürger- und Unternehmensservices umfasst.

Damit werden umfangreiche Verbesserungen für Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung erarbeitet.


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