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Noch steigt die Zahl der Arten auf den Tiroler Bergen

Botaniker der Uni Innsbruck beobachten seit 20 Jahren die Entwicklung der Artenvielfalt jenseits der Waldgrenze. Durch Geduld ergaben sich überraschende Einblicke in die heimischen Almwiesen angesichts des Klimawandels.

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So sieht die Weideausschlussfläche im Rotmoostal auf 2289 Metern aus.
© Alpine Forschungsstelle Obergurgl

Von Thomas Parth

Ein Forschungsprojekt geht in der Regel über drei, höchstens vier Jahre. „Die Erfahrung in Obergurgl zeigt, dass nur ein langer Atem zu aussagekräftigen Ergebnissen führt“, bestätigt Brigitta Erschbamer vom Institut für Botanik. Zusammen mit Rüdiger Kaufmann (Institut für Ökologie) wurden elf Standorte oberhalb der Waldgrenze in Obergurgl untersucht. Ein Ergebnis vorweg: Die Zeiträume, in denen sich Veränderungen im Hochgebirge abspielen, sind wesentlich länger als bisher angenommen.


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