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Metabolisches Syndrom: Das „tödliche Quartett“ wird erweitert

Der Name „tödliches Quartett“ klingt nach einem fesselnden TV-Thriller. Doch dahinter verbergen sich Risikofaktoren für das metabolische Syndrom, welches das Sterberisiko erhöht. Innsbrucker Forscher belegten nun, dass zwei Drittel aller Nieren-Patienten davon betroffen sind.

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Um abzunehmen, ist kein quälender Extremsport wie „Eistauchen“ nötig. Ein wenig regelmäßige Bewegung reicht aus.

Von Judith Sam

Der moderne Wohlstand, so erstrebenswert er auch ist, birgt Risiken. Denn wer muss sich heute schon emsig bewegen oder auf opulente Speisen verzichten? So schlich sich, durch die Lockdown-bedingte Langweile begünstigt, bei so manchem Tiroler Übergewicht auf die Hüften. Das mag durch charmante Bezeichnungen wie „bauchbetontes Gewicht“ oder „viszerales Depot“ ungefährlich klingen, „doch es zählt, zusammen mit Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes, zu den Komponenten, aus denen sich das so genannte metabolische Syndrom zusammensetzt. Leidet man an mindestens drei der Komponenten, ist das Sterberisiko drastisch erhöht“, erklärt Florian Kronenberg.


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