Kunst und Spiritualität im Schloss Landeck: Zammer Pfarrer stellt aus

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Prominente Besucher auf Schloss Landeck: Kulturreferent VBM Peter Vöhl, Nikolaus Köll (Bezirksmuseumsverein), Bischof Hermann Glettler, Pfarrer Herbert Traxl, LH Günther Platter und BM Herbert Mayer (v. l.).8
© Hauser

Landeck – Herbert Traxl, der Pfarrer von Zams, ist mit mehreren Talenten gesegnet. Neben seiner Gabe, ein empathischer Seelsorger zu sein, ist er auch mit künstlerischem Talent ausgestattet. Davon zeugt nicht nur seine von ihm entworfene Gegenwartskapelle am Krahberg.

Aktuell präsentiert sich Traxl mit der Ausstellung „66“ auf Schloss Landeck. Womit er zwei Botschaften verknüpft: Einmal bezieht sich „66“ auf sein Alter. Zudem nimmt der Titel Bezug auf die Werkschau – bestehend aus 60 Bildern, fünf Skulpturen und einer Fotografie.

Riesenandrang herrschte kürzlich bei der Vernissage. Bischof Hermann Glettler und LH Günther Platter ließen es sich nicht nehmen, dem kreativen Seelsorger Gruß- und Dankesworte zu überbringen. Platter schätzt ihn als umsichtigen Geistlichen und auch als Sportler. Auf ihren gemeinsamen Bergtouren könne er mit Traxls Schrittlänge nicht mithalten.

Der Bischof wiederum definierte das künstlerische Schaffen des Pfarrers mit Attributen wie kreative Gelassenheit, heilsame Ehrlichkeit und behutsame Entschlossenheit. Traxl selbst begreift Spiritualität und Kunst als Geschwister und sieht den Akt des Malens als „Empfangen und Annehmen“. Der Erlös der Ausstellung geht in Form von Buntstiften und Zeichenblöcken an Straßenkinder in Osteuropa, die von der gemeinnützigen Stiftung Concordia mit Pater Markus Inama SJ betreut werden.

Zu sehen sind Traxls Werke bis 26. September, täglich von 10 bis 17 Uhr. (hau)


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