Feuerwehrmann starb bei Waldbrand an der Costa del Sol

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Der Brand hat bereits mehr als 3600 Hektar Wald zerstört.
© JORGE GUERRERO

Madrid – Ein Feuerwehrmann ist bei der Bekämpfung eines Waldbrandes im südspanischen Andalusien an der Costa del Sol ums Leben gekommen. Der 44-Jährige habe zusammen mit etwa 300 weiteren Einsatzkräften gegen die Flammen in der Nähe der Hafenstadt Estepona gekämpft, teilten die Behörden am späten Donnerstagabend auf Twitter mit.

📽️ Video | Costa del Sol: Wald steht in Flammen

Der Brand habe bereits mehr als 3600 Hektar Wald zerstört, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE am Freitagmorgen. Das Feuer werde immer wieder von starken Winden angefacht. Mehr als 1000 Menschen hätten ihre Häuser wegen der nahenden Flammen verlassen müssen und seien in Notunterkünften untergebracht worden. Die Ursache des am Mittwochabend ausgebrochenen Brandes war zunächst unbekannt.

Spanien ist dieses Jahr zwar von schweren Waldbränden wie in Griechenland, der Türkei und Italien verschont geblieben. Aber bis Mitte August registrierte das Umweltministerium landesweit fast 6000 kleinere und größere Wald-, Busch- und Graslandbrände auf einer Fläche von insgesamt 46.600 Hektar. (APA/dpa)


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