Radmasterplan für Innsbruck: Beschluss ist gültig

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Innsbruck – Der Beschluss des Radmasterplans im Innsbrucker Gemeinderat vom 19. November 2020 ist gültig: Das hat laut Aussendung der Stadt jetzt die Gemeindeaufsicht des Landes bestätigt. Wegen eines Formulierungsfehlers hatte die Liste „Gerechtes Innsbruck“, wie berichtet, die Gültigkeit des gesamten weitreichenden Masterplans in Frage gestellt und die Gemeindeaufsicht eingeschaltet.

Laut deren Antwort gilt der Beschluss aber uneingeschränkt. Der Masterplan, der auf 100 Seiten die wichtigsten Projekte der Stadt Innsbruck zur Radverkehrsförderung zusammenfasst, sieht für die nächsten zehn Jahre Vorhaben über in Summe rund 38 Mio. Euro vor (wobei diese jeweils noch einzeln zu beschließen sind). Die Bürger sowie die deutliche Mehrheit des Gemeinderats würden hinter dem Masterplan und seinen wichtigsten Maßnahmen stehen, befindet Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl. 72 % von 2000 repräsentativ befragten Innsbruckern würden sich einen Ausbau der Radabstellplätze wünschen, 58 % sprächen sich für verbesserte Radwege auch zu Lasten des motorisierten Individualverkehrs aus. (TT)


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