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„Menschen sind der Politik voraus“: Forscher lobt Mobilitätswoche

Erblühende Straßen, autofreie Ortszentren und Fahrradparaden: Mobilitätsforscher Andreas Knie über die Bedeutung motivierender Aktionen wie die Mobilitätswoche und den Ernst der Klima-Lage.

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Rund 100 Tiroler Gemeinden, Betriebe und Schulen nehmen an der Initiative teil. In Innsbruck ist wieder eine Radparade geplant.
© De Moor

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Die Europäische Mobilitätswoche feiert ihr 20-Jahr-Jubiläum in diesem Jahr als buntes Klimafest. Vom 16. bis 22. September setzen rund 100 Tiroler Gemeinden, Betriebe und Schulen mit ihrem Programm zum Mitmachen Zeichen für umweltfreundliche Mobilität. Hauptakteur und bei vielen Aktionen im Mittelpunkt: das Fahrrad. Koordiniert werden die Aktivitäten, die das Bewusstsein für umweltfreundliche Fortbewegungsmittel schärfen und Alternativen zum Pkw aufzeigen sollen, von Klimabündnis und Land Tirol.

50 Prozent des Tiroler CO2-Ausstoßes durch Verkehr

Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe bezeichnet den Verkehr „immer noch als unser größtes Sorgenkind im Klimaschutz“. In Tirol ist er für 50 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Ohne Mobilitätswende könnten die Klimaziele nicht erreicht werden.


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