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Erschöpfung und Unfälle vermeiden: Wie man den Klettersteig richtig lesen lernt

Dass das Begehen von Klettersteigen beliebt ist, bekommen vor allem die alpinen Einsatzorganisationen zu spüren. Allzu oft müssen sie ausrücken, um Menschen zu bergen. Der häufigste Grund: Erschöpfung.

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Die vielen Rettungseinsätze in Klettersteigen sind nicht eine Folge falscher Ausrüstung der Bergsteiger. Vielmehr führen Unkenntnis oder Selbstüberschätzung zu Notfällen.
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Von Irene Rapp

Eigentlich wäre alles ganz einfach: Für nahezu jeden Klettersteig in Tirol – und das sind inzwischen über 80 – gibt es eine genaue Beschreibung. In dem so genannten Topo – eine grafische Darstellung der Route – lassen sich u. a. Schwierigkeitsgrad oder Geländeform erkennen. Der Haken an der Sache: „Viele können diese Beschreibung nicht richtig lesen“, sagt Gerhard Mössmer von der Abteilung Bergsport im Österreichischen Alpenverein.


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