Federspiel ruft zur Zusammenarbeit auf

  • Artikel
  • Diskussion

Innsbruck – Innsbrucks Stadtpolitik schnauft gerade etwas durch. Sofern man davon absieht, dass auch für kleine bzw. uralte Themen (zuletzt der Pavillon) zig Aussendungen die Parteibüros verlassen. Diese Woche dürfte man wieder etwas Fahrt aufnehmen. Am Mittwoch steht die nächste Stadtsenatssitzung auf dem Programm. Einen Appell zur „Zusammenarbeit“ gibt es auch – und er kommt von einer Seite, von der man dies sonst nicht vermuten würde.

FPÖ-Stadtrat Rudi Federspiel ist vom politischen Hickhack genervt und, wie er in einer Aussendung erklärt, „besorgt“. Weiter heißt es: „Die letzten Wochen haben gezeigt, dass einige politische Fraktionen im Innsbrucker Gemeinderat nicht bereit sind zusammenzuarbeiten, um Projekte im Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner unserer Stadt umzusetzen, sondern im Gegenteil alles unternehmen, um politisches Kleingeld zu schlagen.“ Das Wahlvolk sei frustriert, das nehme er tagtäglich in den persönlichen Gesprächen wahr.

Federspiel nennt drei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit: „Die Diskussionen um die zukünftige Nutzung des Pavillons am Rennweg, die Zerstörung der Grünoase am Bozner Platz und die unsägliche Debatte um ein unnötiges ‚Kulturquartier‘ in Wilten haben klar gezeigt, dass diverse Proponenten der Stadtpolitik nicht im Interesse der Bevölkerung handeln.“ Da momentan keine Fraktion Neuwahlen wolle, gelte es, den politischen Stil rasch zu ändern. (TT, mw)


Kommentieren


Schlagworte