Ein Festtag für die Galtürer Bergretter

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Neben einem neuen Einsatzfahrzeug wurden auch eine neue Glocke und eine neue Kapelle der Bergrettung Galtür gesegnet.
© Zangerl

Galtür – Der neue Stolz der Galtürer Bergretter steht nahe der Jamtalhütte, unweit des Gletschers. Eine von den Männern um Obmann Christian Walter in zahlreichen unentgeltlichen Stunden errichtete Kapelle wurde am Sonntag von Pfarrer Bernhard Speringer und Diakon Karl Gatt gemeinsam mit einer neuen Fahne, neuem Einsatzfahrzeug und einer neuen Glocke gesegnet. „Der Zusammenhalt in Galtür ist die Stärke der örtlichen Gemeinschaft. Denn die Gesellschaft ist nur in Ordnung, wenn man Bereitschaft zur Mithilfe zeigt und lebt“, zollte Ex-Bürgermeister und Bergrettungslandesleiter-Stv. Toni Mattle allen, die die Projekte großzügig unterstützt hatten, Lob.

Bürgermeister Hermann Huber bezeichnete Obmann Christian Walter als unermüdlichen Motor der Blaulichtorganisation. „Christian gibt immer 200 Prozent. Der Dank der Gemeinde gebührt aber allen Bergrettern. Der Standort der Kapelle wurde am Fuß des Jamtalgletschers bewusst gewählt.

„Der Blick richtet sich Richtung Gletscher, wo schon viele Unglücke passiert sind“, sagte Mattle. Obmann Walter gedachte aber auch der jüngst verstorbenen Bergretter Paul Walter, Rudolf Kathrein, Georg Walter und Magnus Zangerle. (za)


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