Ottilienkapelle strahlt weit über die Wiesen im Außerfern

Ein kleine Kapelle in Lechaschau, zur Pfarre Wängle gehörig, wurde aufwändig generalsaniert. Das restaurierte Kleinod hat sich zum Fotomotiv für Einheimische und Gäste entwickelt.

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Pfarrökonom Paul Barbist (r.) schreitet rund um die Kapelle. Sein Herzensprojekt, die Totalsanierung, ist abgeschlossen.
© Mittermayr

Lechaschau, Wängle – Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann erzählte bei ihren Grußworten zur Feier der Fertigstellung der Sanierung der Ottilienkapelle in den Feldern zwischen Lechaschau und Wängle von einer persönlichen Marotte. Sie komme einfach nicht umhin, das Kleinod jedes Mal zu fotografieren, wenn sie daran vorbeispaziere – so schön sei es. Und die Wänglerin spaziert oft vorbei.

Das Kirchlein präsentiert sich wieder als wahres Postkartenmotiv – eine Wiesenkapelle, in allen Richtungen von Weitem sichtbar. Sonntagvormittag ging der feierliche Festakt über die Bühne, Dekan Franz Neuner nahm die Segnung vor. Das über 400 Jahre alte Kleinod steht auf Lechaschauer Grund, gehört aber zur Pfarre Wängle, was lange Zeit dem Verfall eher zuträglich war. Schließlich konnten aber alle Seiten für den Erhalt begeistert werden, wusste BM Hansjörg Fuchs aus Lechaschau. Die Totalsanierung innen wie außen kostete 95.000 Euro, inklusive der Naturalspenden wäre sie auf 120.000 Euro gekommen. Dekan Neuner erklärte, dass es für solche Projekte immer „eine Lokomotive brauche. Und die war Wängles Pfarrökonom Paul Barbist. Lieber Paul, dafür Danke!“


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