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Tiroler Politik will Grenzen fürs Einfamilienhaus

Maximal 400 bis 500 m² pro Haus könnten sich ÖVP und SPÖ vorstellen. Die Grünen sind skeptisch.

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Wie viel Grund darf eine Familie für ihre Wohnbedürfnisse verbrauchen?
© imago

Innsbruck – Ist das Häuschen im Grünen noch das Maß der Dinge? Und wenn ja, wie viel Grund darf denn eine Familie für sich in Anspruch nehmen? Darüber diskutieren ÖVP, SPÖ und Grüne. Wie berichtet, werden in der Vorarlberger Gemeinde Krumbach seit Jahren keine Einfamilienhäuser mehr parzelliert. Der Flächenverbrauch soll dadurch eingedämmt werden, eine Reserve an Grünflächen für nachkommende Generationen übrig bleiben.

Am besten kommt diese Idee bei den Grünen an. Zwar will man von keinem Widmungsstopp für Einfamilienhäuser sprechen, dass das Häuschen im Grünen zu viel Grund und zu viel Energie verbraucht, ist für Wohnbausprecher Michael Mingler allerdings klar. „Das Einfamilienhaus ist in beiden Bereichen nicht effizient.“


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