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Streit um Dornauer: Euregio wird in den Vorwahlkampf gezogen

Dass Tirols SP-Chef Georg Dornauer auf Wunsch von LH Platter in die Euregio-Versammlung aufrückt, empört die Opposition. FPÖ, Liste Fritz und NEOS fühlen sich übergangen. Die Grünen sind verwundert.

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Dornauers Nominierung für die Euregio-Versammlung empört die Opposition und verwundert die Grünen.
© Böhm Thomas

Innsbruck – So viel wie gestern wurde noch nie über das höchste politische Gremium der Europaregion Tirol, nämlich die 15-köpfige Versammlung diskutiert. Mit der Euregio-Reform werden die Landtage aufgewertet, sie erhalten einen zusätzlichen Sitz. Tirol, Südtirol und das Trentino entsenden künftig je fünf Mitglieder, darunter drei Abgeordnete und zwei Regierungsmitglieder. Für Euregio-Präsident und Landeshauptmann Günther Platter (VP) soll SPÖ-Vorsitzender Georg Dornauer als Vertreter der stärksten Oppositionspartei in die Versammlung aufrücken.

Diese Entscheidung erfolgte offenbar ohne Rücksprache mit dem Koalitionspartner. Entsprechend reserviert reagieren die Grünen. Zugleich empörten sich die anderen Oppositionsparteien FPÖ, Liste Fritz und NEOS.


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