EU plant „Erasmus“-Programm für Jugendliche ohne Job

Mit dem Programm ALMA sollen Jugendliche Berufserfahrung in anderen Mitgliedstaaten sammeln können. Junge Menschen hätten in der Pandemie vieles zum Schutz anderer geopfert und sollten dafür wertgeschätzt werden, sagt Kommissionspräsidentin Von der Leyen.

  • Artikel
  • Diskussion
Symbolbild.
© pixabay

Straßburg – Die EU-Kommission will ein neues Austauschprogramm für junge Menschen auflegen, die weder Ausbildung noch Job gefunden haben. „(Das Programm) ALMA wird diesen jungen Leuten die Möglichkeit eröffnen, zeitlich befristet Berufserfahrung in einem anderen Mitgliedstaat zu sammeln“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Straßburg. Diese Jugendlichen verdienten eine Erfahrung, wie Studierende sie im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms machen könnten.

Darüber hinaus kündigte von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union an, 2022 ein Jahr der europäischen Jugend auszurufen. Damit sollten die jungen Leute wertgeschätzt werden, die während der Corona-Pandemie vieles zum Schutz anderer geopfert hätten. Junge Menschen müssten auch bei der Konferenz der Zukunft Europas entscheidend mitwirken, die im Juni die Arbeit aufgenommen hat. Bei der Konferenz sollen Politiker und Bürger bis Frühjahr 2022 konkrete Vorschläge erarbeiten. Von der Leyen sicherte zu, dass die EU-Kommission diese Vorschläge ernst nehmen werde.


Kommentieren


Schlagworte