Ein Auftakt mit drei Visionen

Rapid Wien startet heute gegen Genk, Sturm Graz gegen AS Monaco in die Europa-League-Saison. Der LASK legt in der Conference League los.

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Ex-WSG-Tirol-Stürmer Kelvin Yeboah startet mit Neo-Club Sturm Graz heut­e beim AS Monaco in das Abenteuer Europa League.
© APA/Scheriau

Rapid Wien: Nach einer souverän gemeisterten Qualifikation soll für Rapid Wien in der Gruppenphase der Europa League die Kür folgen. Mit KRC Genk kommt zum Auftakt heute (18.45 Uhr, live ORF 1) ein bekannter Gegner ins Allianz Stadion, mit dem sich die Wiener 2013 und 2016 im selben Bewerb auf Augenhöhe duelliert hatten. In der Favoritenrolle ist der belgische Vizemeister und Cupsieger. Einerseits wegen der besseren Ligaform, andererseits dank des klar wertvolleren Kaders.

Jener von Genk wird auf www.transfermarkt.at auf 127 Millionen Euro taxiert, alleine die Angriffsreihe mit dem 27-jährigen Nigerianer Paul Onuachu (20 Mio.), Theo Bongonda (11 Mio.) und dem japanischen Teamstürmer Junya Ito (8 Mio.) ist mehr wert als der gesamte Rapid-Kader (34,55 Mio.). „Genk steht definitiv ein bisschen über uns“, sagte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer, für den die Belgier auch die „beste Mannschaft“ in der Gruppe H mit Rapid, West Ham United und Dinamo Zagreb sind.

Sturm Graz: Als selbstbewusster Außenseiter reisen die Steirer zur „ultimativen Herausforderung“ ins Fürstentum. Der heutige Start (21 Uhr, live Servus TV) bei der AS Monaco stellt die mondäne Kulisse für das Grazer Comeback in einer internationalen Gruppenphase seit einem Jahrzehnt. „Wir wollen morgen etwas mitnehmen und uns so teuer wie möglich verkaufen“, sagte Sportchef Andreas Schicker gestern vor dem Abflug.

Um 11.13 Uhr hob die polnische Charter-Maschine vom Flughafen Graz-Thalerhof ab. Darin saß fast der ganze Sturm-Kader. „Wir werden versuchen, unsere Art und Weise von Fußball auch international zu zeigen“, hatte Trainer Christian Ilzer schon zuletzt betont. Die Vorfreude auf den Vergleich mit dem französischen Vorjahres-Dritten war ihm anzumerken.

LASK: Den ersten Auftritt unter Andreas Wieland gehen die Linzer hoffnungsvoll an. Anders als in der Bundesliga darf der LASK im Europacup auf Erfolgserlebnisse zurückblicken. Dies soll zum Auftakt der Conference League beflügeln. Heute (18.45 Uhr, live Sky) geht es bei Meister HJK Helsinki zur Sache. (APA, TT)


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