Feuerwehr und Bergrettung mit neuer Heimat: Stanzach feiert sein Einsatzzentrum

  • Artikel
  • Diskussion
Zeitgemäß sind Feuerwehr und Bergrettung im zentralen Ort des unteren Lechtales nun untergebracht.
© Gemeinde Stanzach

Stanzach – Fertiggestellt bereits Ende 2020, ließ Corona keine Feierlichkeiten zu: Umso festlicher fiel nun die offizielle Einweihung des Einsatzzentrums Stanzach am Sonntag bei Kaiserwetter aus. Die Feuerwehr weilt nun in zeitgemäßen, erweiterten Räumlichkeiten, die zuvor zu klein geworden waren. Die Bergrettung hat ebenfalls im zentralen, an das Gemeindeamt angebauten Gebäude ihren Stützpunkt gefunden.

BM Hanspeter Außerhofer freut sich, dass der Gemeinderat die Beschlüsse zum 2,1-Millionen-Projekt, von dem Stanzach 50 Prozent in Eigenleistung erbringt, alle einstimmig gefällt hat: „Sicherlich auch ein Zeichen für die Einigkeit im Dorf.“ Der Rest ist über Förderungen des Landes abgedeckt. Von Seiten der Feuerwehr, die derzeit 39 Aktive, darunter fünf Frauen, stellt, wurden 12.000 Euro aus der Kameradschaftskasse und immerhin 800 Stunden Eigenleistung beigesteuert.

Mit dem Neubau freut sich nun auch die Bergrettung Stanzach über eine „optimale Zentrale“. Die 25 Retter, darunter vier Damen, betreuen ein riesiges Einsatzgebiet von Weißenbach bis Elmen.

Zur großen Einweihungsfeier waren insgesamt 250 Gäste – die Feuerwehren des Abschnitts Unteres Lechtal, eine Abordnung des Bezirksfeuerwehrkommandos und Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber – erschienen. Die Bürgermusikkapelle Stanzach gab der Feier den festlichen Rahmen. (hm)

150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte