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Stinkefinger bescherte Tiroler FPÖ Maurer-Klage

Wegen der Verwendung eines Bilds in völlig anderem politischen Kontext klagte Sigrid Maurer auch die FPÖ Tirol. Diese spricht von Parodie.

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In der Klage von Sigrid Maurer traf RA Mathias Kapferer (für die Grünen, links im Bild) vor Richterin Nina Rofner auf RA Christoph Völk (FP).
© Fellner

Von Reinhard Fellner

Innsbruck, Wien – Im Zuge der Sexismus-Debatte rund um den Ex-Grünen Peter Pilz hatte die nunmehrige Grünen-Klubobfrau Sigrid Maurer nach Hassnachrichten ein provokantes Bild gepostet: „Für die Hasser, in Liebe“, stand da zu lesen. Maurer selbst posierte dazu sitzend mit doppeltem Stinkefinger.

Das Bild wanderte darauf durch die Parteienlandschaft und tauchte bei der FPÖ in völlig anderem Kontext wieder auf. In Tirol war ein Facebook-Beitrag der Bundes-FPÖ vom April 2020 geteilt worden. Dieser zeigte eine Rentnerin mitsamt Maurers Stinkefinger-Foto. „Schluss mit der Verhöhnung unserer Pensionisten, Frau Maurer!“, war daneben zu lesen. Dazu hatte die Landespartei auf ihrer Facebook-Seite 2019 das Bild in einem Beitrag gepostet, in dem es um Bildung ging: „Frau Maurer ist doch tatsächlich als Bildungsministerin im Gespräch“, hieß es dazu.


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