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Sozialpakete greifen: Mindestsicherung ist in Tirol heuer stark rückläufig

Sogar bezogen auf das Vor-Corona-Jahr 2019 fällt die Zahl der Bezieher 2021 teils signifikant geringer aus. LR Fischer: „Maßnahmen greifen.“

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Insbesondere im Bereich Wohnen hat die Landesregierung versucht, Härten für von Armut gefährdete Personen abzufedern.
© APA/Gindl

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Mit der Corona-Pandemie 2019 kam die Gesundheitskrise. Eine, die nach wie vor anhält. Impfung hin oder her. Die massiven Verkehrsbeschränkungen, die Lockdowns, der De-facto-Ausfall einer gesamten Saison im Tourismushochland Tirol, die Zigtausenden Beschäftigten, die in Kurzarbeit geschickt wurden – all das beschwor auch eine Wirtschaftskrise herauf. Umso größer war die Befürchtung vieler Experten, dass aus all dem nur eines folgen werde: eine massive Sozialkrise. Auch ersichtlich in einem allgemein erwarteten Anstieg der BezieherInnen von Mindestsicherung.

Eine Befürchtung, die 2020 in Tirol nicht eingetreten ist, die TT berichtete. Diese Woche belegte dies auch die Statistik Austria für Gesamt-Österreich. Im Gegenteil: Die Anzahl der Mindestsicherungsempfänger ging sogar zurück. Der TT liegen nun die Zahlen der Tiroler Mindestsicherung 2021 bis zum heurigen Juli vor. Und auch sie bestätigen diesen positiven Trend. Einer, der umso positiver ausfällt, werden die heurigen Zahlen mit jenen aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 verglichen.


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