Chinas Astronauten nach drei Monaten im All wieder auf der Erde

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Die Astronauten Tang Hongbo, Nie Haisheng und Liu Boming (v.l.).
© GREG BAKER

Peking – Nach der bisher längsten bemannten Raumfahrtmission Chinas sind drei Astronauten wieder auf der Erde gelandet. Die Rückkehrkapsel des Raumschiffs "Shenzhou 12" (Magisches Schiff) wurde von einem großen Fallschirm abgebremst und setzte am Freitag schließlich in der Wüste Gobi im Norden Chinas auf, wie auf Live-Bildern des Staatssenders CCTV zu sehen war.

Die Astronauten Nie Haisheng, Liu Boming und Tang Hongbo waren am 17. Juni von der Erde gestartet und verbrachten drei Monate im All - ein Rekord für chinesische Raumfahrer. Einen Großteil ihrer Reise verbrachten sie in der im Bau befindlichen Raumstation "Tiangong" (Himmelspalast), die bisher nur aus dem Modul "Tianhe" (Himmlische Harmonie) besteht und bis 2022 fertiggestellt sein soll. Bis dahin will China noch zwei jeweils gut 20 Tonnen schwere Labormodule ins All bringen. Die nächste Crew soll voraussichtlich im Oktober zur neuen Station aufbrechen. Vorher ist für kommende Woche ein weiterer Frachtflug mit Material geplant. (APA/dpa)


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