Gegen die starken Jungbullen hilft Wacker nur ein mutiger Auftritt

Im kleinen Westderby gegen Liefering peilt der FC Wacker heute den dritten Saison-Heimsieg an. Gratis-Eintritt für alle Kinder bis 16 Jahre.

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Nach dem souveränen Sieg beim FAC wollen die Wacker-Kicker auch heute im Tivolistadion gegen Liefering jubeln.
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Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Nach sieben Runden weist die Tabelle der zweiten Liga den FC Liefering und den FC Wacker als punktegleiche Verfolger von Tabellenführer Austria Lustenau aus. Das soll sich heute ab 18.10 Uhr (live in ORF Sport plus) im Tivolistadion ändern, denn nach dem Schlusspfiff im kleinen Westderby gegen den Red-Bull-Talenteschuppen wollen sich die Schwarz-Grünen vor der Nordtribüne feiern lassen. Doch der erhoffte Sieg gegen Liefering muss erst einmal eingefahren werden.

In der letzten Saison mussten sich die Tiroler zweimal gegen den Red-Bull-Kooperationsklub geschlagen geben. „Ich hab’ das Champions-League-Spiel von Salzburg in Sevilla gesehen und einige bekannte Gesichter erkannt“, so FCW-Coach Daniel Bierofka und meinte damit Karim Adeyemi, Benjamin Sesko, Nicolas Seiwald oder Luka Susic. Das Quartett kickte letzte Saison in Liefering, ehe die Talente zum Serienmeister hochgezogen wurden. Was nicht unbedingt heißt, dass Liefering heuer schwächer ist. „Da ist die nächste Generation hochtalentierter Kicker im Einsatz, die uns das Leben wieder schwermachen wird“, weiß Bierofka, dass es einen Kraftakt benötigt, die Jungbullenherde im Tivoli in die Knie zu zwingen.

Die Nordtribüne wird heute gegen die Jungbullen wieder wie eine Wand hinter ihren Schwarzgrünen stehen.
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Personell kann der FC Wacker fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Stefan Meusburger und Darjo Gruj-cic, der wieder in das Training eingestiegen ist, steht der komplette Kader zur Verfügung. Im Tor wird wohl wieder Marco Knaller, der von Alex Eckmayr gut vertreten wurde, nach ausgestandener Corona-Infektion stehen. Im Abwehrzentrum wird Stefan Hager neben Armin Kopp einiges zu tun bekommen. „Immer hellwach sein und mit starker körperlicher Präsenz in die Zweikämpfe gehen“, sieht Hager einige Mittel, die Lieferinger Talente aus dem Spiel zu nehmen.

„Wie Liefering auftritt, weiß ohnehin jeder. Wir sind gut beraten, wenn wir mutig dagegenhalten und uns nicht ihr Spiel aufzwingen lassen, sondern unsere DNA auf den Platz bringen. Wir müssen selbstbewusst agieren und sie zum Reagieren zwingen. Und dann eben die sich ergebenden Freiräume auch konsequent nutzen“, plant Bierofka nach dem 2:0 gegen Kapfenberg und dem 1:0 gegen Am-stetten den dritten Saison-Heimsieg.

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Ab sofort gibt es bei jedem Tivoli-Spiel den „Wacker Kids-Corner“ mit Gratis-Eintritt für Kinder bis 16 Jahren sowie deren Eltern zum ermäßigten Preis. Der Sektor 1 (Nord/Ost Ecke) im Tivoli Stadion Tirol wird ab sofort der „Wacker Kids-Corner“.


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