Analyse-Experiment: Wasserschaden nach Explosion am CCB

Am Innsbrucker Innrain fuhr am Freitag ein Großaufgebot an Feuerwehrfahrzeugen auf. Der Grund: Am CCB war es bei einem Experiment zu einer Explosion gekommen.

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Die Feuerwehr wurde wegen einer Explosion alarmiert.
© Zeitungsfoto.at/Liebl

Innsbruck – In Innsbruck ist es am Freitagnachmittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. Zehn bis zwölf Fahrzeuge rückten gegen 15.30 Uhr zum CCB aus. Bei einem Analyse-Experiment am pharmazeutischen Institut ist es zu einer Explosion gekommen. Verletzte gab es keine.

Durch den Knall – Ether war beim Experiment aus Glaskolben ausgetreten, es kam zu einer Verpuffung – wurde die Sprinkleranlage aktiviert. Die Wucht der Explosion drückte mehrere Rigipswände ein, wodurch auch eine Wasserleitung zu Schaden kam.

Das Wasser soll laut Christian Flatz, Sprecher der Universität, das große Problem des Zwischenfalls darstellen. Große Mengen seien vor allem auch durch die beschädigte Leitung ausgetreten, das Wasser soll über mehrere Stockwerke durch das Gebäude rinnen.

Die Einsatzkräfte sind aktuell mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Teure Geräte müssen vor Feuchtigkeit und Wasserschäden bewahrt werden. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie die Feuerwehren Reichenau und Wilten waren an Ort und Stelle, um das Wasser zu beseitigen.

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Die Ursache für die Explosion ist noch unklar. Es gab keine Verletzten. Der Forscher, der das Experiment durchführte, soll unter Schock stehen. (TT.com, APA)


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