Schießunfall im Burgenland: Prozess gegen jungen Soldaten

Wegen eines Schießunfalls im Juni muss sich ein Soldat vor Gericht verantworten: Beim Hantieren mit seiner Waffe hatte sich ein Schuss gelöst, der seinen 19-jährigen Kameraden im Brust- und Bauchbereich traf.

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Bundesheer-Soldaten am Grenzübergang Nickelsdorf. (Symoblfoto)
© APA/ROBERT JAEGER

Wien – Ein junger Soldat, der Anfang Juni beim Assistenzeinsatz im Raum Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) einen Kameraden durch eine Schussabgabe schwer verletzt haben soll, muss sich am Donnerstag vor Gericht verantworten. Beim Hantieren mit seiner Waffe hatte sich ein Schuss gelöst, der seinen 19-jährigen Kameraden im Brust- und Bauchbereich traf. Ihm wird fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Prozess am Landesgericht Eisenstadt beginnt um 9.30 Uhr.

Die beiden jungen Männer sollen zuvor beide mit ihren Waffen hantiert und diese mehrmals ge- und wieder entladen haben. Der Schütze dürfte letztlich nicht mehr gewusst haben, in welchem Zustand sich seine Pistole befindet. Außerdem sollen die beiden "Zielübungen" gemacht haben, wobei es zu dem Unfall kam. (APA)


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