Neun Menschen im Jemen hingerichtet

Die Houthi-Behörden erklärten, die Männer seien angeklagt und verurteilt worden, weil sie an der Ermordung von Saleh al-Samad beteiligt gewesen seien.

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Die Männer auf dem Weg zu Hinrichtung. Sie sollen unter anderem Spionage betrieben haben und sensible Daten an die von Saudi-Arabien geführte Koalition weitergegeben haben.
© MOHAMMED HUWAIS

Sanaa, Aden – Im Jemen sind neun Menschen hingerichtet worden. Die Houthi-Behörden erklärten, die Männer seien angeklagt und verurteilt worden, weil sie an der Ermordung von Saleh al-Samad beteiligt gewesen seien. Sie sollen unter anderem Spionage betrieben haben und sensible Daten an die von Saudi-Arabien geführte Koalition weitergegeben haben. Samad war bis zu seinem Tod im April 2018 der Chef der politischen Führung der Houthi-Rebellen die große Teile des Nordjemen kontrollieren.

Im Jemen herrscht seit sieben Jahren Krieg zwischen den Regierungstruppen von Präsident Abd Rabbu Mansour Hadi und den Houthi-Rebellen. Im März 2015 kamen Saudi-Arabien und andere arabische Staaten den Regierungstruppen militärisch zu Hilfe, hinter den Houthi-Rebellen wiederum soll der Iran stehen. Zehntausende Menschen wurden bereits getötet, Millionen Einwohner mussten flüchten. Die Vereinten Nationen stufen die Lage im Jemen als schwerste humanitäre Krise der Welt ein. (APA, Reuters)

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