Zehn neue Busse: Fuhrpark im Mittelgebirge wird erneuert

Ausschreibungen für Busverbindungen in Tirol laufen. Im Mittelgebirge gab es einige Zwischenfälle, zehn neue Busse sind unterwegs.

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Menschliches Versagen soll der Grund für den Busunfall in Grinzens Ende August sein.
© zeitungsfoto.at

Von Alexandra Plank

Innsbruck – Die Busflotte der ÖBB im Mittelgebirge sorgte wiederholt für Schlagzeilen: „Brand bei Linienbus in Götzens endete glimpflich“, schrieb die TT im September. Ende August hieß es: „Linienbus rammte in Grinzens WC-Container, Lenker eingeklemmt“.

Auf Nachfrage bei der Polizei Axams zum Häusl-Vorfall hieß es: Das sei nicht untersucht, worden, da „nur Eigenschaden entstanden ist“. ÖBB-Sprecher Christoph Gasser-Mair sagt dazu: „Wir bedauern Einzelfälle wie in Grinzens, bei dem sich ein abgestellter Bus in Bewegung setzte. Nach derzeitigem Wissen hat der Lenker vergessen, die Feststellbremse zu ziehen. Er wird verwarnt und nochmals geschult.“ Generell seien die Lenker verpflichtet, Schulungen, u. a. zur Sicherheit, zu absolvieren. Die Busse würden stets den Sicherheitsstandards und Verkehrsvorschriften entsprechen. „Neben laufender Instandhaltung und Reparaturen werden die Busse jährlich vier dokumentierten Überprüfungen unterzogen, eine davon durch externe Stellen (TÜV)“, so der Sprecher. Unabhängig von der Verkehrstauglichkeit seien wegen der hohen Fahrleistung im Mittelgebirge zuletzt zehn neue Fahrzeuge eingesetzt worden.

Wie die TT berichtete, waren bereits 2019 die Busse in der Paraderegion im Schnitt 9,5 Jahre alt. Eine Ausschreibung wurde angekündigt, zehn Jahre sei die Lebensdauer.

Laut VVT-Geschäftsführer Alexander Jug erfolgte diese im heurigen August. Neben dem Mittelgebirge seien etwa auch Landeck und Arlberg ausgeschrieben: „Sicherheit ist das Wichtigste. Zudem setzen wir auf behindertengerechte Niederflurbusse, es wird auch WLAN geben.“ Bis Dezember 2022 müssen sich die Fahrgäste noch gedulden.

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