WSG Tirol will heute gegen Eurofighter Sturm Graz Trendwende einleiten

Teil eins der Graz-Reise beginnt für die WSG Tirol heute (14.30 Uhr, live TT.com-Ticker) mit dem schweren Bundesliga-Spiel bei Europa-League-Starter Sturm.

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Ist in dieser Saison noch auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis – von Žan Rogelj (l.), dem slowenischen Teamspieler bei der WSG Tirol, muss mehr kommen.
© gepa

Von Alex Gruber

Wattens, Graz –„Wir wollen Graz ungeschlagen verlassen“, orakelte WSG-Cheftrainer Thomas Silberberger vor der Abfahrt in die Steiermark, wo nach dem heutigen Sturm-Match noch die zweite ÖFB-Cuprunde bei Zweitligist GAK (Mittwoch) steigt. Wer ungeschlagen bleibt, bekommt nicht nur einen oder drei Zähler in der Liga dazu, sondern kommt folglich auch im Pokal eine Runde weiter.

Die WSG Tirol muss, um dieses Vorhaben zu realisieren, konzentrierter in der Defensive (Silberberger: „Wir kassieren zu billige Treffer“) und konkreter „im letzten Drittel“ werden. Dass man im Laufe dieser Saison zwar phasenweise gut gespielt, aber noch nicht die über 90 Minuten richtigen Lösungen gefunden hat, untermauert ja ein Blick auf die Tabelle, wo die Wattener nach sieben Runden das hintere Ende zieren.

⚽ Bundesliga, 8. Spieltag

  • SV Ried - WAC 3:3 (0:2)
  • Austria Wien - SCR Altach 0:0
  • FC Admira - TSV Hartberg 1:1 (1:0)

Sonntag:

  • Austria Klagenfurt - LASK 14.30 Uhr
  • Sturm Graz - WSG Tirol 14.30 Uhr
  • Red Bull Salzburg - Rapid Wien 17.00 Uhr

„Wir müssen langsam beginnen zu punkten, dass der Bus nicht abfährt und wir in der Haltestelle stehen bleiben. Der Tabellenstand ist nicht angenehm, aber ich habe noch keine Panik. Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht die Abfahrt verpassen.“

Dass sich Europa-League-Starter Sturm mit Ex-WSG-Perle Kelvin Yeboah (schon vier Saisontreffer), Topscorer Jakub Jantscher oder Neuzugang Manprit Sarkaria (vorerst) als Nummer zwei in der Liga unter Christian Ilzer nach oben nivelliert hat, liegt auf der Hand. Darin liegt aber auch eine Chance, die sich für die WSG heute womöglich in der Merkur-Arena eröffnet. Denn Sturm lief bei der 0:1-Niederlage beim AS Monaco am Donnerstag oft der Kugel hinterher, die Monegassen hatten 71 Prozent Ballbesitz, den Steirern steckt zudem vielleicht noch die Heimreise in den Knochen.

„Eines ist klar: Wenn es ein Team gibt, das in den letzten 20 Minuten noch zulegen kann, dann müssen das wir sein“, fordert Silberberger von seinem Team, das ohne den verletzten Angreifer Giacomo Vrioni auskommen muss. Wäre gut, wenn einigen wie etwa Žan Rogelj endlich der Knoten platzt, um von ganz hinten wegzukommen.

📊 Die aktuelle Tabelle der Bundesliga


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