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Streit mit Bund um die Baulandumlegung in Tirol

Auch für soziale Wohnbauten fallen Tausende Euro an Grundbuchsgebühren an. Das Justizministerium bleibt hart.

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Für die Zusammenlegung von Flächen, um sie zu bebauen, sind hohe Grundbuchsgebühren zu berappen. Das Land fordert Ausnahmen, doch das Justizministerium lehnt das kategorisch ab.
© Böhm

Innsbruck – Die Baulandumlegung ist zwar ein komplizierter Begriff, aber in der Praxis eine gute Möglichkeit, um Bauland zu mobilisieren. Aufgrund der in Tirol oft kleinstrukturierten Besitzstruktur ist nämlich in vielen Fällen eine zweckmäßige, effektive und bodensparende Bebauung nicht möglich. Deshalb hat das Land Tirol schon vor Jahren das Instrument der Baulandumlegung geschaffen. Das wird auch von vielen Gemeinden für soziale Wohnbauvorhaben genützt.


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