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Per Rikscha und Rad von Inzing nach Wien: Voller Einsatz für teure Therapie

Der Benefizverein Reini Happ und Freunde will sich per Rikscha und Rad von Inzing nach Wien kämpfen. Sie wollen mit der Aktion dem zehnjährigen Elias aus Inzing helfen.

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Bereit für 700 anstrengende Kilometer von Inzing bis in die Bundeshauptstadt: Franko Walder, Sabine Walder, Obmann Reini Happ und Reinhard Sachsenmaier (v. l.). 8
© Alexander Halbwirths

Inzing – Der Benefizverein Reini Happ und Freunde schont sich nicht: Nach der Benefiz-Rikscha-Challenge, zu der Obmann Reini Happ und Stellvertreter Reinhard Sachsenmaier vom Verein Soccer Team herausgefordert worden waren (die TT berichtete), stellt man sich für den guten Zweck erneut einer – diesmal selbstgewählten – Herausforderung: Es soll per Laufrikscha und Rad von Inzing über Passau nach Wien gehen.

Zugutekommen soll diese Aktion dem zehnjährigen Elias aus Inzing. Er leidet an einer schweren Muskelerkrankung, für die es derzeit keine zugelassene medikamentöse Therapie gibt. Seine Eltern sind laut eigenen Angaben nun aber auf einen vielversprechenden Therapieansatz gestoßen: Es handelt sich um Infusionen und Spritzen, die im Rahmen einer privat finanzierten Studie quartalsweise in den USA verabreicht werden. Die Familie muss dafür also alle drei Monate in die USA reisen. Die Studiendauer ist auf zumindest ein Jahr angesetzt, bei positiven Ergebnissen, von denen aufgrund der bisherigen Erfahrungen der schon teilnehmenden Kinder auszugehen sei, werde die Studie auf unbestimmte Zeit verlängert, erklären die Eltern.


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