Peacekeeper feiern bei Versammlung in Innsbruck ihr Jubiläum

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Seit dem Jahr 1960 waren mehr als 90.000 österreichische Polizisten und Soldaten in rund 100 verschiedenen Auslandseinsätzen.
© Symbolfoto: APA

Innsbruck – Am kommenden Wochenende trifft sich die Vereinigung der Österreichischen Peacekeeper in Innsbruck zu einer Mitgliederversammlung. Und holt zugleich die im Vorjahr aufgrund der Pandemie ins Wasser gefallene Feier zum 25-Jahr-Bestehen des Vereins nach.

„Wir fördern Maßnahmen, die zur Erhaltung und Wiederherstellung von Frieden und Menschenrechten wichtig sind“, erklärt Nikolaus Egger, Landesleiter der Tiroler Stelle des Zusammenschlusses. In der Vereinigung sind österreichische Soldaten und Soldatinnen, Polizisten und Polizistinnen organisiert, die auf mit UN- oder NATO-Mandat belegten Auslandseinsätzen waren. Mehr als 90.000 Menschen können das bundesweit von sich behaupten. Der Verein hat zirka 2000 Mitglieder, davon rund 130 aus Tirol. „Wir betreiben mit den Auslandseinsätzen eine aktive Neutralitätspolitik“, sagt Egger.

Für kommenden Freitag ist die Mitgliederversammlung in der Landeshauptstadt geplant. Am Samstag findet um 9.30 Uhr ein Festakt am Bergisel statt, wo auch Tirols Militärkommandant, der Landespolizeidirektor und Gäste aus der Politik anwesend sein werden. Anschließend wird in der Festung Nauders „ein UN-Museum eröffnet, wo verschiedene Ausstellungs- und Erinnerungsstücke an diverse Auslandseinsätze zu sehen sind“, berichtet Egger. „Das ist für mich der Höhepunkt, weil es das erste Museum dieser Art in Österreich ist.“ (bfk)

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