Benefizkonzert in Innsbruck für die Frauen und Kinder von Burkina Faso

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Setzt sich seit 26 Jahren für Kinder im westafrikanischen Staat Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, ein: Katrin Rohde.
© AMPO

Innsbruck – Mitte der 90er-Jahre reiste die Deutsche Katrin Rohde nach Burkina Faso, sah das Leid der Menschen und konnte es nie mehr vergessen. Wenig später verkaufte sie in Deutschland ihre zwei Buchläden und setzt sich seitdem für die Kinder und verstoßenen Frauen eines der ärmsten Länder der Welt ein. Zugunsten ihres Vereins AMPO wird am Samstag, 2. Oktober, der preisgekrönte Musiker und Komponist Mamadou Diabaté ein Benefizkonzert im Haus der Musik in Innsbruck geben (Beginn 19 Uhr 30).

Die Bilanz von Rohdes Arbeit ist umfangreich. Sieben Hilfsprojekte hat sie in der Hauptstadt Ouagadougou ins Leben gerufen. Darunter eine Krankenstation, in der jährlich rund 90.000 Menschen betreut werden. In dem von ihr gegründeten Waisenhaus konnten bisher 480 Kinder aufwachsen. „Es erfüllt mich mit großer Freude, dass die meisten einen guten Beruf erlernen konnten. Sie sind Juristen und Ärzte, manche sind Mechaniker geworden“, sagt Rohde. Der Schlüssel zur Lösung der meisten Probleme vor Ort liege in den Zugangschancen zur Bildung, weiß Rohde.

Über die Situation in Westafrika wird sie einen Tag vor dem Konzert, am 1. Oktober, mit Bischof Hermann Glettler im Haus der Begegnung in Innsbruck diskutieren (Beginn 19 Uhr 30). Und am 2. Oktober (Beginn 11 Uhr) ist sie im Museum der Völker in Schwaz zu Gast, um von ihrer Arbeit zu berichten. Infos unter www.ampo-intl.org (aw)

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