Plus

Innsbrucker Gerichtsmediziner Rabl: Messerstich ist kaum zu dosieren

Gerichtsmediziner Walter Rabl erklärt, warum Angriffe mit Stichwaffen oft so fatale Folgen haben. Die Stichintensität stelle nur einen Faktor in einem komplexen Geschehensablauf dar.

  • Artikel
  • Diskussion
Symbolfoto.
© dpa

Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Fünf Auseinandersetzungen mit Messern in der Landeshauptstadt binnen zwei Wochen haben die Innsbrucker FPÖ dazu veranlasst, einen runden Tisch zu dem Thema zu fordern, die TT berichtete. Aus dem Stadtpolizeikommando hatte es vergangene Woche zu den jüngsten Vorfällen geheißen, dass sich diese zwar aktuell häufen würden, in Summe aber im Vergleich zu vergangenen Jahren keine Zunahme zu verzeichnen sei. Demnach würden sich in Innsbruck jährlich im Schnitt 80 Vorfälle mit Messern ereignen.

Wie schnell Auseinandersetzungen mit Messern fatal enden können, weiß kaum jemand so gut wie der Innsbrucker Gerichtsmediziner Walter Rabl. Wer nämlich im Streit ein Messer zückt und dieses einzusetzen gedenkt, nimmt schwere bis tödliche Verletzungen seines Kontrahenten in Kauf.


Kommentieren


Schlagworte