Bratislava vor der Haie-Brust: Zuerst die Arbeit, dann das Spiel

Im dritten Match binnen fünf Tagen haben die Haie heute (19.15 Uhr) Bratislava zu Gast. Headcoach Mitch O'Keefe fordert von seinen Cracks die Grundtugenden des Eishockeysports ein.

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Die Arbeit vor dem eigenen Tor müssen die Haie (in der Mitte Boruta, rechts Lattner) heute in der Tiwag-Arena gegen Bratislava verbessern.
© APA/Spiess

Von Alex Gruber

Innsbruck – „Zwei aus drei“, hieß die Formel, die Haie-Cheftrainer Mitch O’Keefe vor dem Triple gegen Laibach (4:3), den KAC (2:6) und dem heutigen Heimspiel gegen die Bratislava Capitals in Sachen erwünschter Siege ausgab. Im Wissen, dass der Weg zu einem Heimerfolg über die Caps ein steiniger und harter wird: „Mit Bratislava wartet der nächste schwere Gegner, gegen den wir uns immer schwergetan haben.“

Nach einer defensiv starken Vorbereitung fingen sich die Haie in den ersten zwei Runden schon neun Gegentreffer ein, der ein oder andere war offenbar vom Niveau in der ICE Hockey League etwas überrascht. „Wir müssen lernen, wer die Besten sind und was wir besser machen können“, gab O’Keefe nach den sechs Gegentreffern in Klagenfurt zu Protokoll.

Über die Basics führt der Weg zum Erfolg

Denn wer eine finanziell sehr billige „Arbeiter-Truppe“ stellt, die die Gegner nicht in Grund und Boden spielen kann, muss den Weg zum Erfolg über die berühmten „Basics“ (Grundtugenden) und über die Fehlerminimierung beschreiten.

Nach einer 2:3-Niederlage gegen den HC Pustertal fuhr Bratislava im zweiten Heimspiel einen 5:2-Sieg über Dornbirn ein, neben hohem eisläuferischem Talent ist auch genügend Offensivpower vorhanden.

Dass das 20-jährige HCI-Eigengewächs Luis Ludin (Bruch des Schienbeinkopfs) monatelang ausfällt, schmerzt O’Keefe weit über das eigene Line-up hinaus: „Es tut mir für uns, aber vor allem für Luis persönlich wahnsinnig leid. Ich wünsche ihm, dass er wieder voll gesund wird und rasch zurückkehrt.“


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